Sprungziele

Landschaftsplan der Gemeinde Puls

Die Zitate wurden dem Landschaftsplan vom 23. Februar 1996 entnommen.

Der Ortsname Puls wurde erstmals im 7./8. Jahrhundert als damalige Ansiedlung mit Feldmark erwähnt.

Siedlungsbereiche und mehrere Hügelgräber lassen auf eine frühere Besiedlung schließen. Die Entwicklung des Ortes wurde durch die Lage an kreuzenden Handelswegen zum Markt nach Schenefeld begünstigt.

lm 9. Jahrhundert drangen Franken, Wenden und dänische Wikinger in den von Sachsen besiedelten Steinburger Raum ein. lm 30jährigen Krieg kam es dort zu Kämpfen zwischen den Schweden und Dänen. Die Entwicklung war rückläufig.

Während sich Orte an schiffbaren Flüssen, wie z.B. Wilster, Krempe, Glückstadt und auch Itzehoe, entwickelten, waren Großteile der östlichen Geest mit Moor, Heide und Wald bedeckt.

Eine Landwirtschaft entwickelte sich im 17./ 18. Jahrhundert. Sie wurde im Steinburger Raum auf Gütern, aber auch durch Pacht- und Einzelbauern betrieben.

lm 18. Jahrhundert fand eine Agrarreform statt. Güter wurden aufgelöst und die Flächen an Einzelbauern zur Bewirtschaftung übergeben.

Im 19. und 20. Jahrhundert hat sich Puls zu einem typischen Bauerndorf einschließlich dazugehöriger Handwerksbetriebe entwickelt. Diese Entwicklung ist jedoch rückläufig.

2015 hat Puls ca. 600 Einwohner. Es gibt landwirtschaftliche Familienbetriebe. Des weiteren gab es einen ortsansässigen Baubetrieb mit ca. 40 Beschäftigten. Ca. 50% der Erwerbstätigen sind Pendler, die täglich zur Arbeit Richtung Kreisstadt Itzehoe fahren.

So entwickelt sich der Ort Puls neben seiner Funktion als Standort für landwirtschaftliche Betriebe immer mehr zu einem reinen Wohnort.


De-Mail ermöglicht eine nachweisbare und vertrauliche elektronische Kommunikation. Zudem kann sich bei De-Mail niemand hinter einer falschen Identität verstecken, denn nur Nutzer mit einer überprüften Identität können De-Mails versenden und empfangen.

Wenn Sie uns eine De-Mail an die oben angegebene Adresse senden möchten, benötigen Sie selbst eine De-Mail-Adresse, die Sie bei den staatlich zugelassenen De-Mail-Anbietern erhalten.

Informationen, Erläuterungen sowie Antworten auf häufig gestellte Fragen finden Sie auf der Website www.de-mail.de des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat. Über Ihre konkreten Möglichkeiten, De-Mail für die Kommunikation mit Unternehmen und Behörden zu nutzen, informiert Sie www.de-mail.info.