Corona-Regeln in SH: Das ist erlaubt, das ist verboten

Ein Fahrgast mit FFP2-Schutzmaske steigt in eine Bahn ein © dpa/picture-alliance Foto: Tobias HaseHeute tritt in Schleswig-Holstein eine veränderte Corona-Bekämpfungsverordnung in Kraft. In der Verordnung hat die Landesregierung alle Maßnahmen zusammengefasst, die eine Ausbreitung des Coronavirus eindämmen sollen. Hier geben wir in alphabetischer Reihenfolge einen Überblick, was erlaubt und was verboten ist.
 
Die Verordnung ist bis zum 14. Februar gültig.
Eine der Neuerungen: In Bussen und Bahnen sind Alltagsmasken nicht mehr erlaubt.
Alle Regeln: Klickt auf 

Stand 25.01.2021 Zusammengestellt vom NDR  https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Corona-Regeln-in-SH-Das-ist-erlaubt-ist-verboten,corona4438.html

Am Rechner können Sie per Tastenkombination STRG+F (beim Mac Apfel+F) nach Stichworten suchen - bei mobilen Geräten geht das meist über das Dreipunktmenü und "auf Seite suchen".

Abstandsgebot

Menschen müssen untereinander 1,50 Meter Mindestabstand im privaten Raum und in der Öffentlichkeit halten. Dies gilt nicht, wenn die Einhaltung des Mindestabstands aus tatsächlichen oder rechtlichen Gründen nicht möglich ist; wenn die Übertragung von Viren durch physische Barrieren verringert wird; für Angehörige des eigenen Haushalts und bei zulässigen Zusammenkünften zu einem privaten Zweck. Treffen sind nur noch mit Personen eines gemeinsamen Haushalts sowie einer weiteren Person zulässig - unabhängig vom Ort des Treffens.

Alkohol in der Öffentlichkeit

Im öffentlichen Raum ist es verboten Alkohol auszuschenken oder zu trinken.

Angeln

Das Angeln ist erlaubt, sofern die geltenden Hygiene- und Abstandsregelungen zu anderen Anglern eingehalten werden. Es darf alleine, zu zweit oder mit Personen des eigenen Haushaltes geangelt werden. In manchen Küstenorten gilt eine Maskenpflicht auf Promenaden, teils auf bestimmte Uhrzeiten oder Bereiche begrenzt. Jeder Kreis entscheidet selbst. Genaue Informationen dazu gibt es auf den Seiten der Kreise.

Arzt

Wer zum Arzt geht, muss die Hygieneregeln für Einrichtungen mit Publikumsverkehr beachten. Darüber hinaus sollten Patienten vorab anrufen und nach einem Termin fragen. Dies gilt vor allem, sollte der Verdacht auf eine Covid-19-Erkrankung bestehen. Telefonische Krankschreibungen sind möglich.

Ausgangssperren

Kreise und Kommunen können die Bewegungsfreiheit auf 15 Kilometer um den Wohnort einschränken, falls es in einer Region mehr als 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche gibt.

Beerdigungen

An Bestattungen sowie Trauerfeiern auf Friedhöfen und in Bestattungsunternehmen dürfen höchstens 25 Personen teilnehmen. Jeder muss angemeldet sein und während der Trauerfeier eine OP-Maske oder eine Maske der Standards FFP2, N95 oder KN95 verwenden.

Bildungsangebote

Außerschulische Bildungsangebote, bei denen die Teilnehmer anwesend sein müssen, sind unzulässig. Nicht untersagt sind digitaler Fernunterricht und digitale Fernangebote. Beruflich oder dienstlich begründete Zusammenkünfte - und damit auch Prüfungen - sind möglich. Dazu gehören auch Fortbildungen, die vom Arbeitgeber oder Dienstherrn selbst veranstaltet werden.

Dienstleistungen (Friseur, Fußpflege, Tätowierungen)

Dienstleistungen mit Körperkontakt sind verboten. Damit sind beispielsweise folgende Betriebe geschlossen:

  • Friseure
  • Nagelstudios
  • Kosmetikstudios
  • Tattoostudios
  • Massagestudios, die nicht physiotherapeutisch auf Grundlage eines ärztlichen Rezepts arbeiten
Möglich bleiben notwendige, medizinisch bedingte Dienstleistungen, die in Gesundheits- und Heilberufen sowie von Gesundheitshandwerkern durchgeführt werden (Augenoptiker, Hörgeräteakustiker, Orthopädietechniker, Orthopädieschumacher, Zahntechniker, Podologie). Auch pflegerisch notwendige Dienstleistungen sind zulässig, wenn sie Personen aufgrund ihrer Hilfsbedürftigkeit nicht selbst durchführen können.
  • Will ein Kunde keine Maske tragen, muss ihm die medizinisch notwendige Dienstleistung verweigert werden.
  • Wer eine medizinisch notwendige Gesichtsbehandlung bekommt, die eine Mund-Nasen-Maske unmöglich macht, darf sie während der Behandlung abnehmen. Der Dienstleister ist in diesem Fall verpflichtet, einen höheren Schutz vor Ansteckung zu gewährleisten, zum Beispiel durch eine zusätzliche Schutzbrille.
  • Wer aus medizinischen oder anderen gültigen Gründen (z. B. gehörlose Menschen, die zur Verständigung auf die Mimik angewiesen sind) keine Maske tragen darf, ist dazu nicht verpflichtet. In diesem Fall muss aber eine ähnlich effektive Schutzmaßnahme geschaffen werden.

Diskotheken und Clubs

Wer Lust auf Tanzen hat, muss sich weiter gedulden: Diskotheken und ähnliche Einrichtungen bleiben wegen des erhöhten Ansteckungsrisikos geschlossen.

Einrichtungen mit Publikumsverkehr

Wer in Einrichtungen mit Publikumsverkehr (insofern diese noch geöffnet haben dürfen) geht, muss besondere Hygienekonzepte beachten. Dazu zählen insbesondere der Einzelhandel, Bildungseinrichtungen, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen sowie Krankenhäuser, teilstationäre Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe.

Für diese Einrichtungen gilt:

  • Besucher oder Teilnehmer halten in den Räumlichkeiten sowie beim Warten vor dem Eingang den Mindestabstand ein.
  • Eine OP-Maske oder eine Maske der Standards FFP2, N95 oder KN95 ist Pflicht.
  • In geschlossenen Räumen müssen Möglichkeiten zum Waschen oder Desinfizieren der Hände bereitstehen.
  • Besucherströme und der Weg zu den Toiletten muss so gestaltet sein, dass der Mindestabstand eingehalten werden kann.
  • Ggf. müssen sich Kunden mit ihren Kontaktdaten registrieren. Bei falschen Angaben droht ein Bußgeld von 1.000 Euro.

Einzelhandel

Einzelhändler müssen für den Publikumsverkehr schließen. Das gilt nicht für Lebens- und Futtermittel, Wochenmärkte, Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Babyfachmärkte, Tankstellen, Poststellen, Reformhäuser, Tierbedarfsmärkte sowie den Zeitungsverkauf und Lebensmittel-Ausgabestellen (Tafeln). Baumärkte müssen schließen. Im Fall von Mischsortimenten sind die überwiegenden Sortimentsteile maßgeblich. Die Kundenzahl ist auf eine Person je zehn Quadratmeter Verkaufsfläche begrenzt, soweit nicht das Sortiment überwiegend aus Lebensmitteln besteht. Einzelhändler, die schließen müssen, dürfen einen Abhol- und Lieferservice anbieten.

Vor und in geöffneten Geschäften müssen Kunden und Beschäftigte eine OP-Maske oder eine Maske der Standards FFP2, N95 oder KN95 tragen. Ausgenommen bleiben Beschäftigte, wenn die Übertragung von Viren durch "ähnlich geeignete physische Barrieren" verringert wird. Kassenpersonal zum Beispiel im Supermarkt muss keine Maske tragen, wenn etwa große Acrylglasscheiben angebracht sind.

Darüber hinaus sind die Hygieneregeln für Einrichtungen mit Publikumsverkehr einzuhalten. Dies wird in der Regel von Kontrollkräften im Laden überprüft. Wer die Regeln missachtet, muss damit rechnen, das Geschäft verlassen zu müssen.

Wie Gaststätten dürfen auch Verkaufsstellen wie beispielsweise Tankstellen oder Supermärkte von 23 bis 6 Uhr keinen Alkohol verkaufen.

Weiterhin ist zu beachten:

  • Die Kundenzahl in geöffneten Geschäften ist begrenzt - auf wie viele, steht meist am Eingang des Geschäfts.
  • In Kreisen oder kreisfreien Städten, die einen Inzidenzwert von 200 überschreiten, darf nur eine Person pro Haushalt einkaufen gehen. Kinder, die noch nicht 14 Jahre alt sind, dürfen nur dann ein Elternteil begleiten, wenn keine andere Betreuung möglich ist oder wenn die Kinder hilfsbedürftig sind. 

Familie und Freunde

Schleswig-Holsteiner dürfen zu privaten Zwecken zusammenkommen, allerdings sind Treffen nur noch mit Personen eines gemeinsamen Haushalts sowie einer weiteren Person zulässig - unabhängig vom Ort des Treffens. Kinder, die unter vier Jahre alt sind, werden nicht mitgezählt. Sie werden als Einheit mit einem Elternteil betrachtet.

Ausnahmen gibt es zur Sicherstellung der Betreuung von Kindern unter 14 Jahren oder von pflegebedürftigen Personen. So können beispielsweise zwei Haushalte die Betreuung der jeweiligen Kinder gemeinsam sicherstellen. Es sollte sich dabei möglichst jeweils um einen festen, nicht wechselnden Haushalt handeln. Menschen mit Schwerbehindertenausweis dürfen von Begleitpersonen unterstützt werden.

Freizeit: Spaß- und Schwimmbäder, Freizeitparks, Kultureinrichtungen

Alle Freizeit- und Kultureinrichtungen bleiben geschlossen. Dazu zählen auch Spaß- und Schwimmbäder, Freizeit-, Tier- und Wildparks.

Friseure

Körpernahe Dienstleistungen sind verboten. Auch Friseure müssen schließen.

Gastronomie

Gaststätten und andere gastronomischen Einrichtungen schließen. Ausnahmen gelten nur für Betriebskantinen, (eigene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter) soweit dies für die Aufrechterhaltung der betrieblichen Abläufe erforderlich ist, etwa bei Krankenhäusern. Die Erforderlichkeit der Versorgung eigener Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu beurteilen, obliegt den Betrieben.

Ausnahmen gibt es auch für Beherbergungsbetriebe (nur für die eigenen Hausgäste, hauptsächlich Geschäftsreisende), auf Autobahnraststätten und Autohöfen sowie für die Bewirtung zugelassener Veranstaltungen.

Der Außer-Haus-Verkauf und das Catering bleiben gestattet. Es gilt jedoch grundsätzlich ein Verkaufsverbot für Alkohol zwischen 23 Uhr und 6 Uhr.

In den zugelassenen gastronomischen Einrichtungen muss der Betreiber dafür sorgen, dass die Abstands- und Hygieneregeln eingehalten sowie die Kontaktdaten erfasst werden. Masken nach den Standards FFP2, N95 oder KN95 oder OP-Masken sind verpflichtend.

Gottesdienste und andere Glaubensveranstaltungen

Gottesdienste und andere rituelle Veranstaltungen sind mit bis zu 100 Teilnehmern außerhalb und 50 Personen innerhalb geschlossener Räume nach vorheriger Anmeldung erlaubt.

Für Zusammenkünfte mit mehr als 10 Personen muss spätestens zwei Werktage vor Veranstaltungsbeginn der zuständigen Behörde das Hygienekonzept vorgelegt werden.

Grenzpendler

Pendler im deutsch-dänischen Grenzverkehr sind verpflichtet, einen negativen Corona-Test vorzulegen, der höchstens sieben Tage alt sein darf. Von einer Quarantäne-Pflicht sind Grenzpendler und Grenzgänger ausgenommen, wenn es sich um eine zwingend notwendige berufliche Tätigkeit handelt oder ein Aufenthalt zur Ausbildung oder zum Studium zwingend notwendig ist. Diese Notwendigkeit muss der Arbeitgeber bescheinigen.

Hygienemaßnahmen

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hat Hygienemaßnahmen definiert, um die Ausbreitung von Covid-19 einzudämmen. Dazu gehört besonders...

  • ... sich regelmäßig und gründlich die Hände zu waschen.
  • ... die Hust- und Nieshygiene zu pflegen.
  • ... sich nicht an Mund, Nase und Augen zu fassen.
  • ... ausreichend zu lüften.
  • ... gute Haushaltshygiene mit haushaltsüblichen tensidhaltigen Wasch- und Reinigungsmitteln. Der routinemäßige Einsatz von Desinfektionsmitteln wird nicht empfohlen.

Darüber hinaus müssen Bürgerinnen und Bürger und beispielsweise Einrichtungen, Geschäfte und Institutionen vorrangig in Eigenverantwortung die allgemeinen Anforderungen an die Hygienemaßnahmen und Kontakteinschränkungen einhalten und die aktuellen Hygieneempfehlungen und Hinweise zur Viruseindämmung der zuständigen öffentlichen Stellen befolgen.

Inzidenzwert (Überschreitung)

Der Inzidenzwert gibt die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen an. Als Risikogebiet gibt ein Kreis oder eine kreisfreie Stadt, wenn die Schwelle von 50 neu gemeldeten Infektionen pro 100.000 Einwohner überschritten ist.

Wie die Landesregierung bei Überschreitung der 7-Tage-Inzidenz von 200 in den Kreisen und kreisfreien Städten in Schleswig-Holstein verfahren will, finden Sie in diesem Erlass vom 8. Januar 2021.

Isolation, selbstständig (Quarantäne)

Personen, die engen Kontakt zu einem Menschen mit einer nachgewiesenen Covid-19-Erkrankung hatten, sollen sich gleich und eigenständig in Isolation begeben. Sie müssen sich umgehend beim zuständigen Gesundheitsamt melden und dürfen ihre Häuslichkeit einmal für einen Corona-Test verlassen. Treten Symptome auf, müssen sie sich umgehend an den Fachdienst Gesundheit wenden.

Kitas

Für Kitas und ähnliche gewerbliche Betreuungsangebote gilt ein Betretungsverbot. Vom Betretungsverbot ausgenommen sind die dort Beschäftigten, die zur Aufrechterhaltung der Betreuung erforderlich sind. Auch Personen, die für sprach- und heilpädagogische Angebote zuständig sind, haben weiterhin Zutritt. Eine Notbetreuung wird angeboten, wenn die Eltern keine alternative Betreuungsmöglichkeit haben. Dieses Notangebot gilt für:

  • Kinder, von denen mindestens ein Erziehungsberechtigter in einem Bereich der sogenannten kritischen Infrastruktur tätig ist.
  • Kinder von Alleinerziehenden, die berufstätig sind.
  • Kinder, deren Pflege und Betreuung täglich einen hohen Aufwand erfordert, dem im häuslichen Rahmen nicht entsprochen werden kann.
  • Kinder, die aus Gründen des Kindeswohls besonders schützenswert sind.
Zu den Bereichen der kritischen Infrastruktur gehören unter anderem Ärzte, Pflegepersonal, Lehrer und Erzieher - im Detail nachzulesen unter §19 Absatz 2 in der aktuellen Landesverordnung.

Angebote der erlaubnispflichtigen Kindertagespflege können mit bis zu fünf Kindern aufrechterhalten werden. Bei Kooperationen von zwei Angeboten der Kindertagespflege mit bis zu zehn Kindern ist die gemeinschaftliche Nutzung von Funktions- und Nebenräumen weiterhin zulässig. Grundsätzlich dürften Tagesmütter und Tagesväter ihre Betreuung aufrecht erhalten, auf eine Notbetreuung umstellen oder das Angebot einstellen.

Es wird empfohlen, dass alle erwachsenen Personen in den Kitas (also auch die pädagogischen Fachkräfte) eine OP-Maske oder eine Maske nach den Standards FFP2, N95 oder KN95 tragen, wo immer das möglich ist. Situationsabhängig (zum Beispiel zur gezielten Sprachförderung oder beim Streitschlichten und Trösten der Kinder) kann vorübergehend auf das Tragen einer Maske verzichtet werden.

Kontaktbeschränkungen

Die Schleswig-Holsteiner sind angehalten, Kontakte außerhalb des eigenen Haushalts nach Möglichkeit auf ein Minimum zu beschränken. Dabei kann der Leitsatz helfen: So viele Kontakte wie notwendig, aber so wenige wie möglich. Die Landesregierung appelliert wegen der hohen Infektionszahlen, alle nicht notwendigen Aktivitäten zu reduzieren.

Ansammlungen und Zusammenkünfte im öffentlichen und privaten Raum zu privaten Zwecken sind nur wie folgt zulässig:

  • von Personen eines gemeinsamen Haushaltes unabhängig von der Personenzahl
  • von Personen eines gemeinsamen Haushaltes mit einer weiteren Person
  • von Personen eines gemeinsamen Haushaltes mit Personen eines weiteren Haushalts, soweit dies zur Sicherstellung der Betreuung von Kindern unter 14 Jahren oder von pflegebedürftigen Personen erforderlich ist

Kinder unter vier Jahren werden nicht mitgezählt, sondern als Einheit mit einem Elternteil betrachtet. Personen mit Schwerbehindertenausweis dürfen von Begleitpersonen unterstützt werden.

Kontaktdatenerfassung

Um mögliche Kontaktketten nachvollziehen zu können, müssen Besucher und Gäste in bestimmten Fällen Kontaktdaten hinterlassen - in der Regel an Orten, an denen man sich länger aufhält. Es werden abgefragt:

  • Datum und Uhrzeit des Besuchs
  • Vor- und Nachname
  • Anschrift
  • soweit vorhanden: Telefonnummer oder E-Mail-Adresse

Die Daten werden für einen Zeitraum von vier Wochen unter Wahrung des Datenschutzes aufbewahrt und danach vernichtet. Es ist verboten, die eigenen Kontaktdaten falsch anzugeben - wer dies tut, muss mit einem Bußgeld von 1.000 Euro rechnen.

Krankenhaus

Die Versorgung von Patienten in Krankenhäusern ist sichergestellt. Neben den Hygieneregeln für Einrichtungen mit Publikumsverkehr sind die Krankenhäuser individuell verantwortlich, welche weiteren Maßnahmen geboten sind. So können sie Betretungsbeschränkungen zum Zwecke des Infektionsschutzes erlassen.

Die Krankenhäuser, die gleichzeitig im Covid-19-Intensivregister Schleswig-Holstein registriert sind, nehmen im Rahmen der allgemeinen und der Notfall-Versorgung jederzeit einzelne Covid-19-Patienten auf und versorgen sie. Steigen die Infektionszahlen an, müssen sie 25 Prozent ihrer jeweiligen Intensivkapazitäten für die Versorgung von Covid-19-Patienten freihalten. Davon müssen 15 Prozent durchgehend freigehalten und weitere zehn Prozent innerhalb von 24 Stunden für die Versorgung von Covid-19-Patienten verfügbar gehalten werden.

Kultur: Theater, Konzerte, Kino, Museum

Einrichtungen wie Kinos, Theater und Museen bleiben geschlossen.

Lüften

Die Landesregierung folgt einer Empfehlung der Bundesregierung, dem Lüften eine große Bedeutung zuzuweisen, da Aerosole maßgeblich dazu beitragen, dass sich Viren verbreiten. Aerosole sind kleine Tröpfchen, die Menschen ausatmen oder aushusten. Wissenschaftliche Erkenntnisse legen nahe, dass regelmäßiges Lüften das Infektionsrisiko in Räumen senkt.

Es gilt als erwiesen, dass ...

  • ... konsequentes, intensives und regelmäßiges Lüften wirksam ist, um die Ausbreitung des Virus zu hemmen.
  • ... das Lüften nur in Kombination mit der AHA-Regel (Abstand, Hygiene, Alltagsmasken) hilft.
  • ... je weniger Menschen sich in einem Raum zusammen aufhalten, desto geringer ist die Ansteckungsgefahr. Hier empfiehlt das Umweltbundesamt, Räume mit nur so vielen Menschen zu belegen, dass alle das Abstandsgebot von 1,5 Metern jederzeit einhalten können.

Als Grundformel gilt: Ein Besprechungsraum soll grundsätzlich alle 20 Minuten für drei Minuten im Winter, fünf Minuten im Frühling/Herbst und zehn Minuten im Sommer stoßgelüftet werden. Zusätzlich wird empfohlen, nach einem Niesen oder Husten ebenfalls zu lüften. Wird in geschlossenen Räumen das Abstandsgebot aus räumlichen Gründen unterschritten, empfiehlt das Umweltbundesamt eindringlich, weitere Schutzmaßnahmen, wie Maske oder Trennwände, zu nutzen.

Maskenpflicht

Im Einzelhandel, Personenverkehren, Pflegeheimen, bei religiösen Veranstaltungen und Versammlungen sind sogenannte qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckungen zu verwenden. Zu diesen Bedeckungen zählen OP-Masken und Masken der Standards FFP2, N95 oder KN95. Nicht zulässig sind in den genannten Bereichen, zu denen auch Wochenmärkte zählen, Alltagsmasken zum Beispiel aus Stoff ebenso wie Masken mit Auslassventilen.

In Fußgängerzonen, Haupteinkaufsbereichen, Bahnhöfen und anderen innerörtlichen Bereichen, Straßen und Plätzen mit vergleichbarem Publikumsverkehr, in denen typischerweise das Abstandgebot nicht eingehalten werden kann, müssen Fußgängerinnen und Fußgänger eine einfache Mund-Nasen-Bedeckung tragen, auch Alltagsmasken sind erlaubt. Auch auf den Promenaden mancher Orte muss eine Maske getragen werden. Dies regelt der jeweilige Kreis.

In geschlossenen Räumen, die öffentlich für Kunden oder Besucher zugänglich sind, und am Arbeitsplatz gilt ebenfalls die Pflicht, eine einfache Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Die Pflicht gilt nicht...

  • am festen Steh- oder Sitzplatz, wenn ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten oder die Übertragung von Viren durch ähnlich geeignete physische Barrieren verringert wird.
  • bei schweren körperlichen Tätigkeiten.
  • bei der Nahrungsaufnahme.
  • bei Gerichtsverhandlungen und Anhörungen.

Wichtig: Trotz Maske gilt das Abstandsgebot, sofern es möglich ist.

Die Regeln im Detail:

  • Die Alltagsmaske muss sowohl Mund als auch Nase bedecken.
  • Ein Face Shield ist grundsätzlich nicht mehr erlaubt, weil es laut RKI "nicht vergleichbar die Verbreitung von Aerosolen verhindert".
  • Eine Maske mit Ausatemventil ist nicht erlaubt. Sie gilt weder als qualifizierte noch als einfache Mund-Nasen-Bedeckung.
  • Kinder unter sechs Jahren sind von der Maskenpflicht ausgenommen.
  • Menschen mit körperlicher, geistiger oder psychischer Beeinträchtigung, die aufgrund dessen nicht in der Lage sind, eine Maske zu tragen, sind von der Maskenpflicht ausgenommen.
  • Menschen mit Hörbehinderungen und Menschen mit Sprachbehinderungen dürfen eine Mund-Nasen-Bedeckung abnehmen, soweit dies zum Zwecke der Kommunikation mit anderen erforderlich ist.
  • Die Maskenpflicht gilt für Fußgängerinnen und Fußgänger. Wer mit dem Fahrrad oder Roller fährt, muss keine Maske tragen - wer schiebt, schon.

Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV)

In Bussen und Bahnen gilt die Maskenpflicht - auch in Taxen und Schulbussen. Reisende, Kunden und Schüler müssen eine OP-Maske oder eine Maske nach den Standards N95, KN95 oder FFP2 tragen. Sofern das Abstandsgebot eingehalten werden kann, sollte der Mindestabstand zu anderen Personen gewahrt werden - er ist aber wegen der räumlichen Gegebenheiten nicht zwingend. Die Maßgaben gelten auch für Passagiere in Fernzügen, Fernbussen, Fähren oder Flugzeugen, so lange sie sich auf dem Gebiet von Schleswig-Holstein befinden. In privaten Abteilen, die alleine oder mit Personen des eigenen Hausstands genutzt werden, gilt keine Maskenpflicht.

In Bahnhöfen muss eine einfache Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden, Alltagsmasken sind erlaubt. Für Bahnhofsvorplätze und Haltestellen können Kommunen eine Maskenpflicht anordnen. Diese Anordnung wird in der Regel durch Schilder an den betroffenen Orten ausgewiesen.

Pflegeheime

Für Besuche in Pflegeheimen und Einrichtungen der Eingliederungshilfe gilt eine Obergrenze: Je Heimbewohner können sich zwei Menschen als feste Besucher registrieren lassen. Die Besucher müssen eine OP-Maske oder eine Maske nach den Standards N95, KN95 oder FFP2 tragen. Außerdem ist ein Besuch nur möglich, wenn ein höchstens 24 Stunden altes, negatives Corona-(Schnell-)Testergebnis vorliegt.

Für voll- und teilstationäre Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung älterer, behinderter oder pflegebedürftiger Menschen sowie für Gruppenangebote zur Betreuung pflegebedürftiger Menschen gilt: angestellte und externe Mitarbeiter haben eine OP-Maske oder eine Maske nach den Standards N95, KN95 oder FFP2 zu tragen. Im unmittelbaren Kontakt mit Bewohnern ist eine OP-Maske nicht mehr ausreichend.

Pflegeheimbetreiber sind aufgefordert, angestellte und externe Mitarbeiter mindestens zweimal pro Woche auf das Coronavirus zu testen. Ab dem 1. Februar ist das verpflichtend, dann müssen die Tests außerdem auch vor Ort im Heim angeboten werden.

Grundsätzlich gelten die Hygieneregeln für Einrichtungen mit Publikumsverkehr und individuelle Konzepte der jeweiligen Einrichtung. Für Gebäude der Pflege und der Eingliederungshilfe gilt:

  • Ob Besucher hinein dürfen, regelt das individuelle Hygienekonzept der Einrichtung.
  • Die Besuche werden dokumentiert.
  • Es müssen gegebenenfalls zusätzliche Maßnahmen für den Infektionsschutz ergriffen werden.
  • Ein Betretungsverbot für Besucher mit akuten Atemwegserkrankungen.

Prostitution

Das Prostitutionsgewerbe ist derzeit verboten.

Reisen

Privates Reisen in oder nach Schleswig-Holstein ist nicht verboten. Die örtlichen Ordnungsämter können aber eigenständige Verbote erlassen, etwa wenn große Menschenansammlungen zu erwarten sind. Maßgeblich ist in jedem Fall die Einhaltung der geltenden Regeln im Umgang miteinander - wie die ausdrückliche Kontaktbeschränkung und die allgemein geltenden Hygienemaßnahmen.

Beherbergungsbetriebe sind geschlossen, organisierte Urlaubsfahrten mit Reiseunternehmen zu touristischen Zwecken sind nicht erlaubt. Die Landesregierung appelliert wegen der hohen Infektionszahlen, alle nicht notwendigen Aktivitäten zu reduzieren - das gilt auch für nicht notwendige touristische Reisen.

Reiserückkehrer aus einem Risikogebiet im Ausland

Reiserückkehrer aus Risikogebieten sind verpflichtet, sich unverzüglich für 14 Tage in Quarantäne zu begeben. Sie müssen sofort das zuständige Gesundheitsamt kontaktieren, falls während der Isolation typische Symptome für eine Coronavirus-Infektion auftreten - zum Beispiel Husten, Fieber, Schnupfen oder Geruchs- und Geschmacksverlust. Die Möglichkeit, die Quarantäne durch ein negatives Corona-Testergebnis zu verkürzen, entfällt. Die Quarantäne-Pflicht besteht nicht bei Aufenthalten von weniger als 72 Stunden in Schleswig-Holstein oder im Risikogebiet sowie für Grenzpendler. Im Detail hat die Landesregierung die Maßnahmen und Ausnahmen in der Corona-Quarantäneverordnung festgelegt.

Wer aus einem Risikogebiet in die Bundesrepublik Deutschland einreist, muss laut Bundes-Einreiseverordnung spätestens 48 Stunden nach Einreise nachweisen können, dass er nicht mit dem Coronavirus infiziert ist. Dieser Nachweis ist dem zuständigen Gesundheitsamt auf Anforderung vorlegen. Einreisende aus besonders betroffenen Regionen müssen schon vor der Einreise ein negatives Testergebnis vorlegen. Dieser Nachweis kann auch bei der Einreisekontrolle verlangt werden. Einreisende, die sich in den letzten zehn Tagen vor Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, müssen die elektronische Einreiseanmeldung (DEA) nutzen.

Schulen

Die Schulen bleiben laut Landesregierung bis zum 14. Februar geschlossen, der Präsenzunterricht ist ausgesetzt. Über weitere Details berät derzeit das Bildungsministerium. Für Kinder der Klassen 1 bis 6, von denen zumindest ein Elternteil in der kritischen Infrastruktur tätig und eine alternative Betreuung nicht möglich ist, wird eine Notbetreuung angeboten. Diese können auch Alleinerziehende in Anspruch nehmen.

Das Wichtigste zu Schulen in Kürze

  • Schülerinnen und Schüler lernen in der Distanz.
  • Präsenzunterricht in den Schulen ist ausgesetzt.
  • Abschlussjahrgänge bekommen entsprechende Lern- und Vorbereitungsangebote in den Schulen in Präsenz.
  • Die Angebote finden in Kleingruppen mit Abstand und Hygienekonzept statt.
  • Es gilt weiterhin die Maskenpflicht.

Berufliche Schulen

  • In den berufsbildenden Schulen und Regionalen Berufsbildungszentren findet bis zum 14. Februar im Grundsatz kein Präsenzunterricht statt.
  • Ausnahmen: Unterricht in Abschlussklassen, für die Durchführung von Prüfungen und das Schreiben wichtiger Klassenarbeiten.
  • In Kreisen mit einem Inzidenzwert von über 50 gilt die generelle Einschränkung, dass maximal 50 Prozent der Schülerinnen und Schüler in Präsenzform unterrichtet werden dürfen.

Hinweis: Die aktuelle Corona-Schulverordnung für Schleswig-Holstein ist bis zum 31. Januar gültig. Sie gilt für sämtliche allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen, Förderzentren, Ergänzungs- und Ersatzschulen sowie für die Schulen der dänischen Minderheit. Sie muss auch bei außerschulischen Bildungsangeboten sowie Angeboten der offenen Ganztagsschulen und Horte berücksichtigt werden. Das Bildungsministerium berät zurzeit, wann die neue Corona-Schulverordnung in Kraft tritt.

Spielplätze

Spielplätze dürfen genutzt werden. Der Betreiber muss ein Hygienekonzept vorlegen. Auf die erlaubte Anzahl der Personen und die Zeit der Nutzung muss gut sichtbar hingewiesen werden.

Sport

Nur Individualsport ist erlaubt - und zwar: Sport allein, zusammen mit den Personen seines eigenen Haushaltes oder einer anderen Person. Sportanlagen sind für die Sportausübung zu schließen. Auch Fitnessstudios und Schwimmbäder bleiben zu. Eine Ausnahme gibt es für Tiersportanlagen, soweit der Betrieb zur Erhaltung des Tierwohls erforderlich ist.

Profisport ist unter bestimmten Auflagen weiter möglich. Zuschauer sind dabei nicht zugelassen.

Therapieeinrichtungen

Therapieeinrichtungen wie Physiotherapiepraxen dürfen Patienten empfangen und unter Einhaltung eines Hygienekonzeptes arbeiten. Darüber hinaus gelten die Regeln für Einrichtungen mit Publikumsverkehr.

Unterkünfte: Hotels und Herbergen

Es dürfen in Schleswig-Holstein keine Gäste zu touristischen Zwecken beherbergt werden. Das Beherbergungsverbot gilt für:

  • Hotels, privat und gewerblich vermietete Ferienhäuser, Pensionen und Ferienwohnungen,
  • Wohnmobilstellplätze und Campingplätze,
  • Jugendfreizeiteinrichtungen, Jugendbildungseinrichtungen, Jugendherbergen, Schullandheime und vergleichbare Einrichtungen.

Ausnahmen gelten für Übernachtungen aus
  • beruflichen Gründen,
  • sozial-ethischen Gründen (z.B. Beerdigung oder Sterbebegleitung),
  • medizinisch veranlassten Gründen (z.B. Begleitung eines Kindes bei einem Krankenhausaufenthalt).

Dazu ist jeweils eine schriftliche Bestätigung nötig, die Sie dem Gastgeber vorlegen müssen.

Veranstaltungen

Veranstaltungen sind generell untersagt. Nur für nachfolgende Bereiche gibt es eine Ausnahme

  • Veranstaltungen und Sitzungen zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung, von bestimmten Anstaltungen und Stiftungen sowie beispielsweise Gemeindewahlausschüsse
  • Zusammenkünfte, die aus geschäftlichen, beruflichen oder dienstlichen Gründen erforderlich sind, um Prüfungen durchzuführen oder eine Betreuung zu gewährleisten
  • im Rahmen der Kindertagesbetreuung, einer außerfamiliären Wohnform oder von Betreuungs- und Hilfeleistungsangeboten
  • für Veranstaltungen zu privaten Zwecken im Rahmen der geltenden Kontaktbeschränkungen
  • für unaufschiebbare Veranstaltungen von Parteien und Wählergruppen

Für sämtliche geduldeten Veranstaltungen gelten die Hygiene- und Kontaktvorgaben.

Versammlungen

Eine Versammlung wird laut schleswig-holsteinischem Versammlungsrecht wie folgt definiert: "Versammlung im Sinn dieses Gesetzes ist eine örtliche Zusammenkunft von mindestens drei Personen zur gemeinschaftlichen, überwiegend auf die Teilhabe an der öffentlichen Meinungsbildung gerichteten Erörterung oder Kundgebung."

Für alle öffentlichen und nicht-öffentlichen Versammlungen gilt:

  • Die Einhaltung des Abstandsgebots muss möglich sein.
  • Im Freien sind Versammlungen mit bis zu 100 Teilnehmern erlaubt, in geschlossenen Räumen bis zu 50.
  • Es besteht eine Maskenpflicht (OP-Maske oder eine Maske nach den Standards N95, KN95 oder FFP2). Einzig die bei Ansprachen/Vorträgen sprechende Person wird von dieser Pflicht entbunden
  • Wer eine Versammlung plant, muss ein Hygienekonzept erstellen (gilt nicht für Spontanversammlungen) und die Kontaktdaten der Teilnehmer erfassen, sofern die Versammlung in geschlossenen Räumen stattfindet.

Die Behörden dürfen, wenn sie Zweifel an einem ausreichenden Infektionsschutz haben, Versammlungen beschränken oder verbieten. Sie können aber ausnahmsweise auch größere Versammlungen genehmigen.

Wellness: Sauna, Solarium, Massage

Wellnesseinrichtungen wie Sauna und Solarium gelten als Freizeiteinrichtungen und bleiben geschlossen. Das gleiche gilt für körpernahe Dienstleistungen, also für Massage, Kosmetik - und Nagelstudios.

Wochenmärkte

Auf Wochenmärkten muss neben Besuchern auch das Verkaufspersonal eine OP-Maske oder eine Maske nach den Standards N95, KN95 oder FFP2 tragen.

Zweitwohnungen

Das aktuelle Verbot der Beherbergung gilt nicht für Eigentümer von Zweitwohnungen, sofern sie diese selbst nutzen. Auch Mieter von Zweitwohnungen, die diese auf Grundlage von langfristig abgeschlossenen Mietverträgen nutzen, sind von dem Verbot ausgenommen. Zu den Ausnahmen zählen außerdem Dauercampingplätze, dauerhafte Wohnmobilstellplätze und langfristig gemietete Liegeplätze in Sportboothäfen.

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.