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Spar- und Darlehnskasse

135a 800Am 12. März 1904 wurde im Ort für Puls und Umgebung die Spar- und Darlehnskasse, der gleich 31 Mitglieder und Genossen beigetreten sind, gegründet. Da es keine Kassenräume gab, wurden die Bankgeschäfte von dem jeweiligen Rendanten in seinem Wohnzimmer getätigt.

Als Wilhelm Söhren 1949 das Amt in Puls übernahm, richtete er in seinem Haus im Blumenweg einen Extraraum als Geschäftsstelle ein.

Später wurde ein separater Eingang geschaffen, damit die Kunden nicht immer durch seine Wohnung mussten.

Als Lagerraum für die Handelsgüter stand am Bahnhof ein Lagerschuppen zur Verfügung. Der Lehrer schrieb dazu: Mit jedem Jahr steigt der Umsatz der Spar- und Darlehnskasse, der alte Lagerschuppen am Bahnhof ist dieser Entwicklung nicht mehr gewachsen. Die Genossenschaft hat sich daher entschlossen, auf dem Grundstück von Johann Ehlers eine größere Baracke nebst Kassenraum zu errichten. Im Februar sind bereits die ersten Fuhrdienste geleistet worden.

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Der Bau des Lagerschuppens der Spar- und Darlehnskasse

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Die Rückseite der fertigen Lagerhalle

Als der Neubau fertig war, stand folgendes in der Zeitung: Die modernen Geschäftsräume und die gut ausgebauten Lagerräume geben die Gewähr für ein erfolgreiches Arbeiten. Seit dem Jahre 1949 steht Rendant Söhren der Kasse vor. Am 22. März 1973 wurden die Spar- und Darlehnskasse Puls und die Spar- und Darlehnskasse Todenbüttel zusammengelegt. Seither tragen sie den Namen „Raiffeisenbank eG Todenbüttel".

Eine kurze Zeit gab es in dem Haus von Hermann Rehmke eine Filiale der Volksbank mit ein paar Kunden. Der Rendant war der ehemalige Bäcker Jürgens. Sie wurde aber bald wieder geschlossen.