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Die Währungsreform

Die Reichsmark war nichts mehr wert. Sämtliche Güter waren bewirtschaftet; es gab nichts zu kaufen. Der Geldüberschuss bewirkte einen schwunghaften Schwarzmarkthandel.

500 g Butter 240,- RM, 500 g Speck 180,- RM, 1 Zigarette 6,- bis 8,- RM, 500 g Kaffee 500,- bis 800,- RM, usw. Alle sehnten sich nach der seit langem angekündigten Währungsreform.

Endlich kam sie am 20.6.1948, es war ein Sonntag. In der Schule, im Raum der 2. Klasse, wurde das sogenannte „Kopfgeld” ausgezahlt. Jede Person erhielt 40,- Deutsche Mark gegen Einzahlung von Reichsmark. Die Menschen waren froh, endlich wieder wertvolles und sauberes Geld in den Händen zu haben. Ausgezahlt wurden hier in Puls ca. 35.000,- DM.